Berufseinstiegsbegleitung

Ziel der Berufseinstiegsbegleitung ist, Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Josefsschule in eine Ausbildung individuell zu unterstützen und dadurch die berufliche Eingliederung zu erleichtern. Zur Zielgruppe gehören leistungsschwächere Schüler, die einen Haupt- oder den Förderschulabschluss anstreben und voraussichtlich Schwierigkeiten haben werden, diesen zu erlangen. Es kann davon ausgegangen werden, dass dann auch die Integration in eine Ausbildung nach Beendigung der Schule mit Schwierigkeiten verbunden sein wird. Ausgehend vom individuellen Unterstützungsbedarf der Jugendlichen soll eine individuelle Begleitung beim Übergang von der Josefsschule in eine berufliche Ausbildung oder auch andere berufsvorbereitende Maßnahme insbesondere dazu beitragen, die Chancen der Jugendlichen auf einen erfolgreichen Übergang in eine berufliche Ausbildung deutlich zu verbessern und diese zu stabilisieren.

 

Zu den Aufgaben der individuellen Berufseinstiegsbegleitung gehört insbesondere die Unterstützung der Jugendlichen bei

  • der Persönlichkeitsentwicklung und der Erlangung der Ausbildungsreife
  • der Erreichung des angestrebten Schulabschlusses
  • der Berufsorientierung und Berufswahl
  • der Ausbildungsplatzsuche oder Suche nach einer alternativen Maßnahme
  • der Begleitung im Übergangssystem und
  • der Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses

Die Begleitung beginnt grundsätzlich in der Vorabgangsklasse (in der Regel 9.Klasse), möglichst zu deren Beginn. Ein späterer Einstieg ist im Einzelfall möglich, wenn entsprechende Kapazitäten verfügbar sind und die Begleitung noch erfolgversprechend zur Unterstützung der Integration erscheint.

 

Die Berufseinstiegsbegleitung endet in der Regel ein Jahr nach Beginn der beruflichen (betrieblichen, außerbetrieblichen oder schulischen) Ausbildung. Eine Übergabe in weiterführende Begleitung (z.B. ausbildungsbegleitende Hilfen) erfolgt bei Bedarf. Sie endet grundsätzlich ein Jahr nach Verlassen der Josefsschule, sofern in diesem Zeitraum keine berufliche Ausbildung aufgenommen wird. Eine Verlängerung der Begleitung ist im Einzelfall bei einem entsprechenden Unterstützungsbedarf in Absprache mit dem Bedarfsträger bis längstens 24 Monate nach Abgang von der Schule möglich.

 

Die Berufseinstiegsbegleiter arbeiten eng zusammen mit

 

  • den jeweiligen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern der Schülerin/des Schülers
  • dem Schulsozialarbeiter der Josefsschule
  • den Erziehungsberechtigten bzw. gegebenenfalls den Heimerziehern oder auch
  • gegebenenfalls der ambulanten Familienbetreuung sowie
  • den beiden für die Josefsschule zuständigen Berufsberaterinnen der Agentur für Arbeit in Rheine

An unserer Schule sind derzeit zwei Berufseinstiegsbegleiterinnen und ein Berufseinstiegsbegleiter beschäftigt. Für die Klassen der Vorabgangsstufe der Josefsschule stehen pro Schuljahr jeweils 8 Plätze zur Verfügung.

 

Frau Roswitha Effing (Träger: SBH) (6 Schüler; Beginn der Begleitung: Schuljahr 16/17)

 

Frau Sonja Preisner (Träger: SBH) (2 Schüler; Beginn der Begleitung: Schuljahr 16/17)

 

Herr Menderes Elevli (Träger: „Lernen fördern“) (8 Schüler; Beginn:  Schuljahr 17/18)