Projektklassen

Die Förderklasse

Ziele

Im Rahmen der Förderklasse wird auf mittelfristige Sicht eine Reintegration in eine Regelklasse innerhalb der Josefsschule angestrebt. Es soll hier vor allem ein adäquates Lern- und Arbeitsverhalten angebahnt und die Fähigkeiten im Bereich der sozialen Kompetenzen erweitert werden.

Außerdem werden Kenntnisse und Fähigkeiten in den maßgeblichen Unterrichtsfächern vermittelt.

 

Mit Ausscheiden aus der Förderklasse soll jeder Schüler: eine feste Vorstellung seiner schulischen Zukunft haben; soziale Stabilität erreicht haben; eine grundlegende Arbeitshaltung erarbeitet haben.

 

Zielgruppe

Die Schüler der Förderklasse sind Schüler, die die Mitarbeit z.B. aufgrund von Überforderung bzw. Unterforderung verweigern, in einer Regelklasse unserer Schule oder anderer Schulformen nicht hinreichend unterrichtet und gefördert werden können.

Diese Schüler haben in ihrer bisherigen Schullaufbahn eher instabile oder negativ erfahrene soziale  Kontakte bzw. Unterstützung erlebt. In der eigenverantwortlichen sinnvollen Zielsetzung hinsichtlich eines etwaigen Schulabschusses haben sie wenige bis keine Erfahrungen und Kompetenzen. (mehr im Schulprogramm...)

Zudem besteht eine enge Kooperation zwischen der Förderklasse und der Intensivwohngruppe KLINSCH, welche sich in unmittelbarer nähe befindet. Näheres hierzu im folgenden PDF Dokument.

Download
KLINSCH-Gruppen.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.5 MB

Werkstatt-Klasse II in der Josefsschule

Ziel der „Werk-statt-Klasse II“ in Wettringen ist es, den „schulmüden“ Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein dem Alter entsprechendes schulpädagogisches Angebot zu machen, das über den Aufbau einer Tagesstruktur und projektorientierte Inhalte die Rückführung in die Regelklassen ermöglicht oder auf den Übergang in die „Werk-statt-Klasse I“ in Rheine abzielt.

 

Die „Werk-statt-Klasse II“ will folgende Kompetenzen bei den Schüler/innen entwickeln:

 

Schulische/Unterrichtliche Kompetenz

Interesse, Bereitschaft für regelmäßigen Unterricht wecken

Schrittweises Heranführen an den Unterricht

Schwerpunkte durch Kulturtechniken setzen = Rückschulung!!!

Schulische Entwicklung alters- und jahrgangsadäquat vorantreiben

Erfolgserlebnisse vermitteln

Anforderungen langsam und kontinuierlich steigern

Soziale Kompetenz

Entwicklung von Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit

Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien

Einüben eines gewaltfreien Umgangs miteinander


Werkstatt-Klasse I in Rheine

Die „Werk-statt-Klasse I“ ist Teil des Kooperationsprojektes „Werk-statt-Klasse“ zwischen der Janusz-Korczak-Schule in Uffeln, der Josefsschule Wettringen und den Caritas Ausbildungsstätten in Rheine.

 

Die „Werk-statt-Klasse I“ in Rheine mit zur Zeit 20 Plätzen, die in der Regel Schülerinnen und Schüler der beiden Förderschulen im 10. Schulbesuchsjahr aufnimmt, die keine Perspektive auf das Erreichen des Hauptschulabschlusses in der Förderschule ESE haben, besteht seit Beginn des Schuljahres 2005/06.

Ziel dieses Projektes ist es, den Jugendlichen binnen eines Jahres die notwendigen Hilfen zu geben, die ihnen die Möglichkeit einer späteren Berufsausbildung oder Arbeitnehmertätigkeit eröffnet. Das Team, welches aus Sonderpädagoginnen und -pädagogen sowie Werkstattmeistern besteht, fördert und beschult die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur in den schulischen Kernfächern, sondern vermitteln ihnen zugleich Einblicke in verschiedene Werkbereiche, wie z.B. Metall, Holz, Farbe und Hauswirtschaft. Diese Maßnahme dient also sowohl der beruflichen Orientierung und Vorbereitung auf das Arbeitsleben als auch der Stabilisierung der Jugendlichen in Bezug auf ihre Lern-, Leistungs-, Arbeits- und somit selbstverständlich auch auf ihr Sozialverhalten.

Der Lehrgang, den die Schülerinnen und Schüler in Rheine absolvieren, teilt sich in drei Phasen auf:

 

  1. Kennenlernwoche, Orientierungs- und Motivationsphase,
  2. Neigungs- und Vertiefungsphase,
  3. Ablösungs- und Übergangsphase

.


Extra-Klasse

Die „Extra-Klasse“ besteht an der Josefsschule Wettringen seit Beginn des Schuljahres 2004/2005. Idee dieses Angebots ist es, sowohl schulmüden Jugendlichen aus den 9. und 10. Jahrgängen als auch Schülerinnen und Schülern, die aus den unterschiedlichsten Gründen kurz- oder längerfristig nicht am normalen Unterricht einer Regelklasse teilnehmen können, einen angemessenen Raum zu bieten, in dem sie im beschützten Rahmen Lerndefizite aufarbeiten, wieder Spaß am Lernen und ein positives Verhältnis zu ihrem eigenen Können gewinnen können. Zudem bietet die „Extra- Klasse“ diesen jungen Menschen die Möglichkeit, angemessene soziale Verhaltens-weisen neu zu erlernen, zu trainieren und zu verinnerlichen.

 

Die Jugendlichen in der „Extra-Klasse“ werden von einem Team bestehend aus zwei Lehrkräften und einem Sozial-/Werkpädagogen beschult und gefördert. Die Aufnahme eines Jugendlichen wird im Gespräch mit den verantwortlichen Erziehungsberechtigten und Lehrkräften geklärt. Besonderes Gewicht bei der Entscheidung hat die Einschätzung der verantwortlichen Pädagoginnen und Pädagogen der „Extra-Klasse“, da sie die Zusammensetzung der Klasse und den Grad der weiteren sozialen Belastbarkeit am besten einschätzen können. Grundsätzlich besteht die Klasse aus fünf bis sechs festen Jugendlichen und zwei bis drei „Auffangschülern“, die nur zeitlich begrenzt in der Klasse gefördert werden. Sollte es die Situation verlangen, ist es auch möglich, eine feste Gruppe über einen längeren Zeitraum zu fördern.