Religionspädagogische Angebote

                       "Das eifrige Bemühen um Bildung ist Liebe" (Weish 6,17)

Die Josefsschule erfährt sich als Erziehungsgemeinschaft, die ihre spezifische Prägung durch die in ihr tätigen Menschen erlebt. Der herzliche Umgang mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen ist für uns selbstverständlicher Kernauftrag. Die personale Würde jedes einzelnen Schülers zu wahren, durchdringt unsere tägliche Beziehungs- und Bildungsarbeit. Wir haben Freude am Leben! Diese positive Grundeinstellung ist ein Kernelement christlichen Glaubens. Dieser christliche Habitus durchfließt und prägt den schulischen Alltag.

 

Wir legen Wert auf:

  • Eine offene, vertrauensvolle Schulatmosphäre
  • Die Förderung von Lernbereitschaft durch die Wahrnehmung von Begabungen, durch Anerkennung und Ermutigung
  • Das gemeinsame Erfahren kultureller Erlebnisse
  • Die Ansprache vieler Interessen
  • Das Praktizieren eines ökumenischen Miteinanders
  • Die Entwicklung demokratischer Lebensformen
  • Die aktive Mitbestimmung von Lehrern, Schülern und Eltern
  • Eine gemeinsame Verantwortung für unsere Erziehungsgemeinschaft, d.h. die Wahrnehmung von Rechten und Pflichten

 

Josefsschüler gemeinsam auf dem Weg
Josefsschüler gemeinsam auf dem Weg
Josefsschüler zu Tagen religiöser Orientierung
Josefsschüler zu Tagen religiöser Orientierung


Einsamkeit und mangelnde Zuwendung

Sinnlosigkeit des eigenen Lebens

Unsicherheit der Zukunft gegenüber

Fehlende Beständigkeit in Entscheidungen

 

Unseren Schülern fehlen häufig religiöse und moralische Bezugspunkte, um gegenüber den vorherrschenden gesellschaftlichen Meinungen und Verhaltensmustern eine unabhängige Position und ein richtiges Urteil finden zu können. Als Schule möchten wir den Jugendlichen aktuell und auf dem Weg in die Zukunft eine Stütze sein, mit ihnen Antworten finden und positive Werte in einen systematischen Zusammenhang bringen.





Josefsschüler in der


Benediktinerabtei Gerleve

In den letzten Jahren hat sich unser christlich-spirituelles Profil nach und nach geschärft. Gemeinsame Rituale wurden entwickelt und stehen für eine Unterbrechung des Alltags, das Bedenken von Lebenserfahrungen, das Feiern des Lebens.

Tage religiöser Orientierung

Es werden jeweils zwei feste Termine im Jahr angeboten. Einmal für die Jahrgänge 5/6/7 mit dem Themenschwerpunkt „Soziales Lernen/Stärkung der Klassengemeinschaft“. Ein zweiter Termin mit dem Thema „Zukunftsorientierung“ gibt Schülern der Jahrgänge 9/10 Möglichkeit der Teilnahme. 

Adventskalendergeschichten

Im Dezember wird jeden Morgen in gemütlicher Runde für interessierte Schüler eine zusammenhängende Adventsgeschichte vorgelesen. Bei Kerzenschein und Lebkuchen lauschen die Kinder gebannt und gespannt den Erlebnissen Gleichaltriger in der Vorbereitung auf Weihnachten.

Religionspädagogische Projekttage

Im Schuljahr 2012/2013 hat ein Projekttag unter dem Motto „On the way to me“ stattgefunden. Gemeinsam machten wir uns mit interessierten Schülern auf den Weg, um an verschiedensten Stationen rund um das weitläufige Schulgelände Erfahrungen mit unseren Sinnen zu machen. Im Vordergrund stand das gemeinschaftliche Erleben in der Natur als Gottes Schöpfung.

Gottesdienste

Zur Schulentlassung wird mit den Schülern gemeinsam ein Wortgottesdienst vorbereitet. Dieser Gottesdienst ist ein Teil der Schulentlassungsfeier. Die Schüler beteiligen sich in Form von selbst formulierten Fürbitten und kurzen Texten, je nach Thema des Gottesdienstes. Der Schulchor und die Schulband übernehmen die musikalische Ausgestaltung der Feier.

 

Wir verstehen diese spirituell geformten Veranstaltungen als Bindeglied unserer Schulgemeinschaft. Mit einer verinnerlichten christlichen Einstellung wird eine religiöse Haltung hier jeden Tag und in jeder unterrichtlichen Tätigkeit sichtbar. Die Erkenntnis, die die Schüler von der Welt, vom Leben und den Menschen gewinnen, sollte durch den Glauben aufgehellt werden. Christsein als Leitgedanke, der den Schulalltag prägt! Auch wenn im Laufe der Schulzeit viele gewachsene Beziehungen zum Ende wieder verblassen, so nehmen die Schüler den beendeten Lebensabschnitt mit auf den neuen Weg. Es bleibt die Gemeinsamkeit der geteilten Erfahrungen.

Pfarrer Backhaus erteilt den Schülern den Segen
Pfarrer Backhaus erteilt den Schülern den Segen

(S. Wellenbrock)